LSD auf dem Rad? Nein, danke!

Sonntag ist Radtag. Jede zweite Woche geht’s mit Achim über Hürth raus ins Kölner Umland für eine lockere 3 h-Tour. Schließlich soll im Winter die Grundlage trainiert werden. Soweit zur Theorie. In der Praxis fahren wir genau solange locker bis wir den Millitärring ereichen. Dann wird das Tempo langsam aber sicher erhöht. Für gewöhnlich die ersten 1,5 h gegen den Wind. Zurück wird dann voll durchgedrückt, weil es so gut läuft ;-).

Leider ist Achim deutlich stärker auf dem Rad, was ich an jeder Autobahnbrücke zu spüren bekomme. Heute war es besonders schlimm. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen artete die Tour gegen Ende zum Rennen aus. Natürlich habe ich mal wieder den Kürzeren gezogen. Nach 2,5 h tat jeder kleine Hügel weh – daran konnte auch der mitgeführte Notfallriegel nichts ändern. Nur in der Ebene, wenn ich meine optimierte Aero-Position fahren konnte, hatte ich kurzfristig die Nase vorn. Wahrscheinlich eine freundschaftliche Geste von Achim, weil geschwächelt hat er keinen Moment.

Auch wenn es keine lockere Grundlagentour war, hat es doch riesig Spaß gemacht.

In diesem Sinne eine gute Woche
Oli

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